Klettern mit Kultur verbinden
In den Erzbunkerwänden des stillgelegten Thyssen-Stahlwerkes im Landschaftspark Duisburg-Nord findet man auf 7.000 Quadratmetern einen Klettergarten mit über 400 Routen bis zu 12 Metern Wandhöhe verschiedener Schwierigkeitsgrade sowie einen Klettersteig mit 2 Hängebrücken. Der eigentliche Klettergarten entstand innerhalb der „Möllerbunker“. Als das Hüttenwerk noch in Betrieb war, wurden hier Koks und die Eisenerze zwischengelagert. Die unterschiedlich steilen Wände sowie die erhalten gebliebenen Türme eignen sich ideal zum Klettern und bieten nach ihrer Besteigung einen herrlichen Überblick über das umliegende Gelände.
Klettern ist hier ganzjährig möglich. Es ist für jeden Fitnessgrad etwas geboten. Basiskenntnisse im Klettern und Sichern sollten vorhanden sein.
Ein Highlight des Parks erlebt man abends: Dann taucht eine Lichtinszenierung des britischen Künstlers Jonathan Park das alte Hüttenwerk in ein faszinierendes Meer von Licht und Farbe. Die Übernachtung in der Jugendherberge direkt am Park ermöglicht uns, nach dem Klettern sowohl die kulinarischen als auch die kulturellen Seiten des Parks zu würdigen.
Anforderungen: selbstständiges Klettern und Sichern im 4. Schwierigkeitsgrad, sicheres Top Rope-Klettern im 5 Schwierigkeitsgrad. Wer den Klettersteig machen möchte sollte Vorerfahrung im Klettersteig gehen haben.
Ausrüstung: Hüftgurt, Helm, Kletterschuhe, ggf. Klettersteigset (vom Alpenverein – muss vorher eigenständig im Materiallager ausgeliehen werden), pro 2 TN ein mind. 30 m Kletterseil und 6-7 Expressen .
Übernachtung im Mehrbettzimmer in der Jugendherberge
Gemeinsame Anreise mit Zug, Stadtmobil oder privat PKW